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Bingen am Rhein

Zwischen Rhein und der Nahemündung auf der einen und dem Kloppberg mit der Burg Klopp und dem Rochusberg mit der Rochuskapelle auf der anderen Seite liegt die Stadt Bingen direkt gegenüber von Rüdesheim am Rhein. Die Spuren menschlicher Besiedelung reichen in Bingen weit zurück – noch heute folgt der Grundriss Bingens der römischen und mittelalterlichen Straßenführung. Mittlerweile vereinigt sich hier auf engstem Raum Altes und Neues, sodass Sie für die Erkundung der Stadt – am besten zu Fuß - durchaus einen Tag einplanen können. Am schönsten lernen sie Bingen kennen, wenn sie sich von der Personenfähre der „Bingen-Rüdesheimer Fahrgastschifffahrt“ ab Rüdesheim von Brücke 19 (Fahrpläne oder Abfahrtszeiten erhalten Sie gerne in Ihrem Hotel) nah ans Zentrum Bingens fahren lassen. Dort angekommen haben Sie die Qual der Wahl: Weltbekannt ist der Binger Mäuseturm, in dem der Sage nach der geizige Bischof Hatto von Mäusen gefressen wurde. Wildromantisch steht er mitten im Rhein und war früher eine Maut- oder Zollstation der Burg Ehrenfels für Kaufleute, die den Rhein zur Beförderung ihrer Güter nutzten. Die heutige Form erhielt der Turm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Heute markiert er noch das „Binger Loch“ eine früher gefährliche und enge Untiefe im Rhein, die lange Zeit von Schiffen nur mit ortskundigen Lotsen an Bord gemeistert werden konnte. Leider kann der Turm aber nur an wenigen Tagen im Jahr besichtigt werden, Näheres erfahren Sie in Ihrem Hotel.

Vielleicht beginnen Sie ihre Erkundung mit einem Besuch der Rochuskapelle auf dem Rochusberg. 1677 eingeweiht und erbaut als Gelübde nach der letzten großen Pestepidemie in der Stadt im Jahre 1666, macht sie den Anstieg zum Rochusberg durch die schöne Aussicht auf Rüdesheim und den Rhein sowie auf das hügelige rheinhessische Hinterland schnell vergessen. Zudem kann man sich hier einen guten Überblick über Bingen verschaffen und sich weitere Ziele in der Stadt von oben betrachten.

Kulturell Interessierte lockt zusätzlich das Stefan-George-Haus, ein Fachwerk-haus, das ein Museum zu Leben und Werk des berühmten Dichters beherbergt oder das „Museum am Strom“, das täglich außer montags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet hat und abwechselnde Sonderausstellungen anbietet: Neben der „Rheinromantik“ über „Der Rhein im Panorama“ erfährt man hier auch Wesentliches über die wohl berühmteste Tochter der Stadt: Hildegard von Bingen. Die mittelalterliche Prophetin und Mystikerin gründete vom Disibodenberg kommend ein Kloster auf dem Rupertsberg über Bingen. Die Heilige und Angehörige des Benediktinerordens stand zu Lebzeiten mit den geistigen Größen ihrer Zeit in regem Briefkontakt, auch heute noch ist ihr Name weit über die Stadt Bingen und Rüdesheim – hier gründete sie das Kloster Eibingen – hinaus bekannt.

Weitere Stationen Ihrer Stadtbesichtigung sollten die Burg Klopp mit dem Binger Heimatmuseum im Burgturm, die Basilika St. Martin und die das Stadtbild prägende Drususbrücke im Mündungsgebiet der Nahe sein. Letztere hat eine bis in die Römerzeit zurückgehende Tradition: Zur Befestigung der linksrheinischen Grenze erbauten die Römer an dieser Stelle bereits im Jahrzehnt vor Christi Geburt eine Holzbrücke.

Vielleicht lassen Sie Ihren Besuch danach in der Altstadt und der Fußgängerzone Bingens ausklingen, bevor es mit der Personenfähre zurück nach Rüdesheim geht. Wahrscheinlich locken Sie aber noch zahlreiche zusätzliche, jahreszeitlich gebundene Events Bingens: In Ihrem Hotel erfahren Sie sicherlich, was während Ihres Aufenthalts auf der anderen Rheinseite geboten ist. Im Jahr 2008 findet z. B. vom 18.04. bis 19.10. die Landesgarten-schau statt. Zahlreiche Wein- oder Ortsteilsfeste wie das Rochusfest, die „Nacht der Verführung“ oder die Binger Meisterkonzerte von Januar bis November 2006 bieten weitere Highligts.

 
 
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