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Ingelheim am Rhein

Ingelheim am Rhein liegt im Norden von Rheinhessen, am so genannten Rheinknie, westlich der Landeshauptstadt Mainz, ca. 30 Autominuten von Rüdesheim entfernt und auch gut mit dem Zug erreichbar. Der Rhein bildet die nördliche Grenze des Stadtgebiets. Südlich erstreckt sich die Stadt in das Tal der Selz hinein, die im Stadtteil Ingelheim-Nord in den Rhein mündet. Die Stadtteile Ingelheim-Mitte und Ingelheim-Süd schmiegen sich an die nordwestliche Ecke des so genannten Mainzer Berges. Niedrigster Punkt des Stadtgebietes ist der Rheinhafen mit 80,8 m. ü. NN. Die beiden höchsten Punkte sind der Mainzer Berg mit 247,8 m. ü. NN sowie der Westerberg mit 247,5 m über NN.

Das Ingelheimer Gebiet war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Besondere Bedeutung erlangt der Ort jedoch erst unter Karl dem Großen und seinen Nachfolgern. Karl ließ hier eine Pfalz errichten, in der in der Folge Synoden und Reichstage abgehalten wurden. Sein Sohn und Nachfolger, Kaiser Ludwig der Fromme, starb am 20. Juni 840 in Ingelheim. Im Hoch- und Spätmittelalter ging die Bedeutung der Pfalz und damit Nieder-Ingelheims zurück.

Für die deutsche Justizgeschichte ist der Ingelheimer Oberhof von besonderer Bedeutung, da von ihm eine einzigartige Sammlung von Urteilen aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten ist.

1939 wurden die vormals selbständigen Ortschaften Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim und Frei-Weinheim zur Stadt Ingelheim am Rhein zusammen-geschlossen. Den zweiten Weltkrieg überstand Ingelheim als einzige Stadt zwischen Mainz und Koblenz unzerstört. Heute ist Ingelheim ein Mittelzentrum in Rheinland-Pfalz und Sitz der Kreisverwaltung des Landkreis Mainz-Bingen.

Das Museum bei der Kaiserpfalz informiert in einer eigenen Abteilung über die nach 785 von Karl dem Großen in Ingelheim erbaute Kaiserpfalz. Präsentiert werden archäologische Kleinfunde, Objekte aus dem Bereich der Bauplastik sowie ein anschauliches Modell des einst imposanten Bauwerks. Reste der Kaiserpfalz sind in unmittelbarer Nähe des Museums zu besichtigen. Von europäischer Bedeutung ist der 1996 gefundene goldene Solidus, die bisher einzige gefundene Goldmünze mit dem Bildnis Karls des Großen.


Die Stadt verfügt außerdem neben der karolingischen Pfalz über eine Reihe sehenswerter historischer Bauwerke:
Saalkirche (ev.), 997 als Kapelle St. Peter der Kaiserpfalz errichtet., Remigius-kirche (kath.) mit romanischem Türsturz am Turm, Burgkirche, St. Michael mit Pestkreuz, römische Wasserleitung, Heidesheimer Tor, Bismarckturm, Ohren-brückertor, Uffhubtor, Malakoffturm, jüdischer Friedhof, Alte Markthalle in Nieder-Ingelheim, Selztaldom.

 
 
Weitere Informationen: www.ingelheim.de
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