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Die Landeshauptstadt Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden, 270.000 Einwohner, liegt 27 km östlich von Rüdesheim. Wiesbaden ist von Rüdesheim aus mit dem Auto auf der B 42 und anschließend auf der A 66 in etwa 20 Minuten und auch mit der Bundesbahn oder dem Bus erreichbar. Wiesbaden ist im Osten, Norden und Westen von Hügeln umgeben, im Süden grenzt es an den Rhein. Es hat ein mildes Klima, aufgrund der Lage in einem Talkessel wird es im Sommer zuweilen schwül. Auch im Hinblick auf die Nähe zum Untertaunus im Norden und zum Rheingau im Westen hat es einen hohen Freizeitwert.

Wiesbaden, das im 2. Weltkrieg wenig zerstört wurde, ist eine relativ junge Stadt, die vom Baustil des Historismus geprägt ist. Anfang des 19. Jahrhunderts begann unter den Herzögen von Nassau seine Entwicklung zum Kur- und Erholungsort. 26 heiße Quellen mit einer Temperatur von durchschnittlich 66° C – am bekanntesten ist der Kochbrunnen – haben wesentlich zum Aufstieg Wiesbadens beigetragen.

Im Kurviertel ist insbesondere das Kurhaus von 1907 (neoklassizistisch) zu besichtigen, wo Konzerte, andere kulturelle Veranstaltungen und Kongresse stattfinden. Im Spielsaal des Vorgängerbaues verspielte der russische Dichter 1862 sein ganzes Geld und empfing dort auch seine Impressionen für seinen Roman „Der Spieler“.

Neben dem Kurhaus liegt das Staatstheater in einem Neorenaissancebau von 1894; im Großen Haus werden Opern, Operetten und Ballett, im kleinen Haus und im Studio Schauspiele aufgeführt, besonders bekannt sind die von Kaiser Wilhelm I. eingeführten internationalen Maifestspiele.

Westlich des Kurviertels liegt die Altstadt mit dem Schlossplatz als Mittelpunkt. Die evangelische Marktkirche von 1862 (Neogotik) ist das höchste Gebäude Wiesbadens (98 m). Das daneben liegende neue Rathaus von 1887 dient dem Stadtparlament, dem Oberbürgermeister und einem Teil der Stadtverwaltung als Unterkunft. Schräg gegenüber befindet sich das alte Rathaus von 1610, das älteste Gebäude am Platz, es wird als Standesamt benutzt. Gegenüber tagt der hessische Landtag im Nassauischen Stadtschloss von 1842, das die Herzöge von Nassau, die vorher das Biebricher Schloss bewohnten, erbauen ließen und in dem sie bis 1866 residierten. In der westlich davon gelegenen Wagemannstraße spielt sich das Wiesbadener Nachtleben ab.

Nassau war ein altes Fürstentum aus dem 12. Jahrhundert und hatte seinen Ursprung in Nassau an der Lahn. Durch zahlreiche Erbteilungen zerfiel es in mehrere Kleinstaaten die 1806 unter Napoleon innerhalb des Rheinbundes wieder zusammengeführt wurden; drei Jahre vorher war u.a. der Rheingau, der vorher 800 Jahre zum Erzbistum Mainz gehört hatte, nassauisch geworden. Im preußisch-österreichischen Krieg von 1866 kämpfte Nassau ebenso wie Kurhessen auf österreichischer Seite, das siegreiche Preußen annektierte dann diese Gebiete zusammen mit der freien Reichsstadt Frankfurt am Main und fasste sie zur preußischen Provinz Hessen-Nassau zusammen. 1945 begründete hier die amerikanische Militärregierung das Bundesland Groß-Hessen und machte die frühere nassauische Residenz Wiesbaden zur hessischen Landeshauptstadt.

 
 
Weitere Informationen: www.wiesbaden.de
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